Signifikant weniger skeletale Ereignisse, mehr Lebensqualität für die Patientin

Autor: Birgit-Kristin-Pohlmann

Mit Denosumab befindet sich erstmals ein voll humaner monoklonaler Antikörper für die Behandlung von Knochenmetastasen in der klinischen Prüfung. Aktuelle Daten einer randomisierten Phase-IIb-Studie zeigen für Denosumab im direkten Vergleich mit dem Bisphosphonat Zoledronsäure eine bessere Wirksamkeit.

Bis zu 75 % der Patientinnen mit fortgeschrittenem Mammakarzinom entwickeln Knochenmetastasen, die in der Folge zur Knochendestruktion führen. Letztere wird wesentlich durch die Osteoklasten induziert – und genau hier greift Denosumab an. Der voll humane monoklonale Antikörper bietet erstmals die Möglichkeit, ursächlich in den pathophysiologischen Mechanismus der Osteoklasten-vermittelten Knochenzerstörung einzugreifen, weshalb sich mit der Substanz große Hoffnungen verbinden.

In der randomisierten Phase-III-Studie (#22) wurden über 2000 Patientinnen mit fortgeschrittenem Mammakarzinom und nachgewiesener Knochenmetastasierung alternativ mit Denosumab (120 mg s.c.) oder Zoledronsäure (4 mg...

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