Sind Hausärzte gut bei Inkontinenz?

Autor: SK

Die Harninkontinenz ist zunächst einmal Sache des Hausarztes – so wollen es auch die Leitlinien. Allerdings fehlen hier oft die Kenntnisse zu diesem Thema. Denn beim Studium hört man nur wenig darüber und Fortbildungen füllen die Lücke nur unvollständig.

Der Hausarzt spricht bei Risikopatienten das Thema Harninkontinenz aktiv an, macht die Basisdiagnostik mit Anamnese, Miktionsprotokoll, Urinstatus und Ultraschall und beginnt auch dann sofort die Behandlung mit Physiotherapie und Medikamenten. So sieht der Idealfall aus, den die Fachgesellschaften fordern. Ganz geht der hehre Wunsch aber nicht in Erfüllung, wie eine große Befragung im Jahr 2007 ergab.

Alle Patienten nach Blasenschwäche fragen?

Im Rahmen von Fortbildungsreihen füllten rund 2000 Hausärzte oder hausärztlich tätige Internisten einen Fragebogen aus. Als Kontrollgruppen wurden gleichzeitig 168 spezialisierte Internisten und 304 Gynäkologen befragt. Die Hausärzte gaben zu 57 % –...

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