Sitagliptin jetzt auch in allen Stadien der Niereninsuffizienz

Autor: Ulrich Abendroth, Foto: thinkstock

Die Indikation des Antidiabetikums Sitagliptin wurde durch die EMA erweitert. Der DPP-4-Hemmer ist demnach – in reduzierter Dosierung – auch für Typ-2-Diabetiker mit mäßiger bis schwerer bzw. terminaler Niereninsuffizienz geeignet.

Entsprechend der aktuellen EU-Zulassung erhalten Patienten mit Typ-2-Diabetes und leichter Störung der Nierenfunktion (Kreatinin-Clearence/CrCl ≥ 50 ml/min) die übliche Dosis von Sitagliptin, also einmal täglich 100 mg. Bei mäßiger Nierenfunktionsstörung (CrCl ≥ 30 bis < 50ml/min) werden einmal täglich 50 mg gegeben, bei einer schweren Nierenschädigung (CrCl < 30 ml/min) bzw. bei Nierenerkrankung im Endstadium wird die Dosis auf 25 mg/d reduziert.

Zwei Studien mit 555 Nierenkranken

Diese Dosierungen wurden auch in den beiden Studien eingesetzt, die der Zulassungserweiterung zugrunde liegen, berichtete Privatdozent Dr. Martin Füchtenbusch aus München, das den DPP-4-Hemmer als Monosubstanz...

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