Skalpellmeister schufen neues Antlitz

Autor: Jaques Rossier/KH

Ein nigerianisches Mädchen mit extremen kraniofazialen Fehlbildungen hat endlich ein menschliches Gesicht bekommen. In einer ganzen Serie von Operationen ist es Experten der

 

Universitätsklinik Genf gelungen, das Gesicht und den Schädel des Mädchens völlig neu zu konstruieren. Diese Leistung auf dem Gebiet der kraniofazialen Chirurgie gibt dem Kind Hoffnung auf ein normales Leben.

Zwei Tage nach seiner Geburt wurde das nigerianische Mädchen, das heute Queen genannt wird und fünf Jahre alt ist, von seinen Eltern verlassen. Seither fristete es ein kümmerliches Dasein in einem Spital, da seine kraniofazialen Fehlbildungen so ausgeprägt waren, dass es in Nigeria keine Operationsmöglichkeit gab. Das Kind hatte eine grosse Gesichtsspalte, einen massiven Hypertelorismus mit einem Augenabstand von 11 cm und eine Aplasie des Os frontale mit Enzephalozele. Die Nase fehlte völlig, ebenso das linke Augenlid, ausserdem bestand eine Lippenspalte mit Deformationen des Gaumens und des Oberkiefers. Insgesamt ähnelte der Schädel und das Gesicht des Mädchens dem eines sechs Wochen alten...

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