Sniffen, inhalieren, spritzen: Orale Substitution reicht nur bei jedem dritten Opioidabhängigen aus

Autor: Friederike Klein

Es existieren verschiedene alternative Applikationen in heroingestützten Versorgung. © fotolia/Kenishirotie

Die heroingestützte Substitution sollte verschiedene Applikationswege berücksichtigen, fordert ein Schweizer Kollege. Nur so könne verhindert werden, dass Abhängige wieder auf Straßenheroin zurückgreifen.

Laut den Erfahrungen von Dr. Marc Vogel, Oberarzt am Zentrum für Abhängigkeitserkrankungen der Universität Basel, ist nur ein Drittel der mit Diacetylmorphin (DAM) oral behandelten Patienten mit der Tabletteneinnahme alleine ausreichend substituiert. Darunter seien auch diejenigen, die nie Drogen injiziert haben, erläuterte er. Ebenso viele Opioid­abhängige benötigen zusätzlich noch DAM als Injektion und mehr als die Hälfte spritzt ausschließlich.

Ein weiteres Argument für die Verfügbarkeit verschiedener Applikationswege für Substitutionsmittel ist die Altersentwicklung substituierter Patienten: Aktuell liegt das Durchschnittsalter in Basel bei 49 Jahren, 10 % sind über 55 Jahre alt und...

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