So fruchtet Selbstmessung: Zuckerwerte strukturiert auswerten

Autor: Sonja Böhm, Foto: BilderBox

Zwar sieht es der GBA anders, aber die Blutzucker-Selbstmessung kann viel zu einer besseren Diabeteskontrolle beitragen, sogar bei Typ-2-Diabetikern ohne Insulintherapie. Aber messen allein genügt nicht, es müssen die richtigen Konsequenzen gezogen werden.

Eine Voraussetzung, damit die Selbstmessung im Alltag möglichst viel bringt, ist, dass sie strukturiert erfolgt. Dies hat bereits im vergangenen Jahr die STeP(Structured Testing Protocol)-Studie des Unternehmens Roche gezeigt.

Vierteljährliche Tagesprofile führen zum Erfolg

Die Typ-2- Patienten machten regelmäßige (in diesem Fall vierteljährliche) Sieben-Punkte-Tagesprofile an drei aufeinanderfolgenden Tagen. Die Protokolle wurden mit den Ärzten besprochen und entsprechende Therapieanpassungen vorgenommen.


Die Gruppe, die strukturiert testete (STG-Gruppe), erreichte dadurch eine Reduktion der HbA1c-Werte. Diese waren umso besser, je mehr sich die Patienten an die Messvorgaben hielten.


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