So lassen sich inhalative Kortikosteroide bei COPD absetzen

Autor: Manuela Arand

Nicht immer sind die inhalativen Steroide sinnvoll. Nicht immer sind die inhalativen Steroide sinnvoll. © bochimsang – stock.adobe.com

Drei Merksätze helfen im Umgang mit inhalativen Steroiden bei COPD: Verzichtbar, wenn der Patient nicht exazerbiert. Nötig, bei mehr als 300 Eosinophilen/µl. Und falls sie wegkönnen, einen oder zwei lang wirksame Bronchodilatatoren verordnen.

Inhalative Kortikosteroide (ICS) können Patienten mit moderater bis schwerer COPD vor Exazerbationen schützen. Studien zeigen aber, dass oft Kranke die Substanzen erhalten, für die nie ein Benefit gezeigt wurde und denen möglicherweise sogar Schäden drohen. Deshalb brauchen Ärzte evidenzbasierte Strategien, wann und wie sie ICS absetzen sollten. Eine internationale Taskforce hat nun im Auftrag der European Respiratory Society eine Leitlinie dazu erarbeitet.

Das Team um Professor Dr. James D. Chalmers, School of Medicine, Universität Dundee, analysierte die Daten aus vier qualitativ hochwertigen Studien mit insgesamt 4492 Patienten und leitete daraus die drei anfangs beschriebenen...

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