So retten Sie Diabetes-Patienten die Haut

Autor: Dr. Dorothea Ranft

Dem Zoster-Patienten bleibt nichts anderes übrig, als sich die Bläschen auf der Zunge zergehen zu lassen. © CDC/Robert E. Sumpter, wikimedia/HFrankDM

Egal ob Zoster, Mykose oder Erysipel – Hautinfektionen verlaufen bei Diabetikern oft wesentlich schwerer als bei Gesunden. Durch die eingeschränkte Abwehr und den erhöhten Glukosegehalt der Haut haben die Erreger leichtes Spiel.

Besondere Vorsicht ist wegen der oft gravierenden Symptomatik bei Diabetikern mit Herpes zoster geboten. Ist das Gesicht befallen, sollten Kollegen dem Patienten unbedingt auf die Nase schauen. Diskrete Bläschen dort warnen vor einer Augenbeteiligung (Hornhautulzera), erklärte Professor Dr. Rolf-Markus Szeimies, Dermatologe am Knappschaftskrankenhaus Recklinghausen. Eine typische Folge der reduzierten Abwehrlage sind aberrierende Bläschen außerhalb des betroffenen Dermatoms. Gefürchtet ist ein nekrotisierender Zoster, der nur langsam verheilt und eventuell eine Vitiligo hinterlässt. Auch mit Paresen z.B. der Armheber oder Bauchmuskeln ist zu rechnen.

Bei antiviraler Therapie auf...

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