So werden künftig Therapiebefunde objektiv und quantitativ gemessen

Autor: fg

Im Jahr 2000 wurden die Response Evaluation Criteria In Solid Tumours (RECIST) eingeführt, um vor allem in klinischen Studien das Ansprechen bzw. die Progression von Tumoren auf neue Therapien objektiv und quantitativ messen zu können. Die Anwendung in zahlreichen Studien hat seither Schwachstellen bloßgelegt, die eine Überarbeitung dringend erforderlich machten. Hier die wichtigsten Änderungen.

Eine internationale Arbeitsgruppe, in der auch die pharmazeutische Industrie stark vertreten ist, hat eine Datenbank von mehr als 6500 Krebspatienten sowie Simulationsstudien und Literaturübersichten verwendet, um neue RECIST-Kriterien zu erarbeiten, die nicht selten auch Vereinfachungen darstellen und daher die Durchführung von Studien künftig erleichtern werden. Die wichtigsten davon sind:

  • Die minimale Größe einer Läsion, um sie im CT als radiologisch messbar zu klassifizieren, muss 10 mm betragen; für diese Größe wird nicht mehr ein Spiral-CT verlangt. Auch für die klinische Größenbestimmung werden 10 mm als minimaler Durchmesser festgelegt – vorausgesetzt, die Messung mittels Caliper ist...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.