So wird der Geburtstermin exakter berechnet

Zur Ermittlung des Geburtstermins sollte die Scheitel-Steiß-Länge im ersten Trimenon und nicht nur die letzte Menstruation berücksichtigt werden: Die Quote falsch als "übertragen" eingeschätzter Schwangerschaften und unnötiger Geburtseinleitungen ließe sich so um fast 10 % senken!

3 bis 15 % aller allein auf Basis des ersten Tages der letzten Menstruationsblutung errechneten Geburtstermine werden überschritten und

gelten mit Entbindung nach dem vermeintlich 294. Schwangerschaftstag (41. SSW) als "übertragen". Auch eine biometrisch orientierte Sonographie im zweiten Trimenon kann die damit verbundene zu hohe Quote definitiv unnötig eingeleiteter Schwangerschaften nicht wesentlich senken, ergab eine Studie an der Vanderbilt University in Nashville/Texas. Dagegen konnte bei immerhin 43 von 104 Schwangeren (41,3 %), bei denen der Geburtstermin auch durch CRL-("crown-rump length"-)Sonographie in der 8. bis 12. SSW bestimmt worden war, der rein rechnerisch ermittelte ET...

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