Sollen Ärzte Kranke totsparen?

Autor: REI

„Die Zitrone ist ausgelutscht“, meint Dr. Wolfgang-Axel Dryden zu den Sparbemühungen der Ärzte bei den Arzneimitteln. Dennoch wird nach der NRW-Wahl am 22. Mai die Kritik von Politik und Kassen an den gestiegenen Ausgaben „fast wie ein Seebeben über uns zusammenschlagen“, prophezeit Dr. Leonhard Hansen.

 

Der Vorstands-Vize der KV Westfalen-Lippe, Dr. Dryden, prognostiziert, dass am Jahresende die Arzneimittelausgaben 15 % (1. Quartal: 20,7 %) höher ausfallen werden als 2004. Dann würden wieder einmal die Ärzte als „Buhmänner“ herhalten müssen – obwohl sie doch „wenig bis keine Möglichkeit haben, an der Preisschraube zu drehen“.

Die Aufhebung des Preismoratoriums für die Arzneimittelhersteller, der von 16 auf 6 % reduzierte Herstellerrabatt und der 600-Mio.-¤-Hortungseffekt am Jahresende 2003 – allein diese drei Faktoren werden dazu führen, dass die GKV-Arzneiausgaben 2005 im Vergleich zum Vorjahr deutlich steigen, argumentiert der Hausarzt.

2004 waren die GKV-Arzneimittelausgaben bundesweit um...

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