Späte Frühgeborene im Blick behalten

Autor: Birgit Maronde, Foto: thinkstock

„Späte“ Frühgeborene sind eine unterschätzte Risikogruppe. Auch sie leiden häufiger unter Zerebralparesen und Entwicklungsstörungen.

In einer retrospektiven Kohortenstudie aus Kalifornien wurden die Daten von mehr als 141 000 Kindern analysiert, die nach der 29. Schwangerschaftswoche (SSW) zur Welt gekommen waren. Dabei verglich man das Outcome von Termingeborenen mit dem von Kindern mit einem Geburtstermin zwischen

  • der 30. und 33. SSW (Gruppe 1) bzw.
  • der 34. und 36. SSW (Gruppe 2).

Hohes Risiko für eine Zerebralparese auch bei späten Frühchen

Für eine Zerebralparese betrug die Hazard Ratio in Gruppe 1 knapp 7,9 und in Gruppe 2 immer noch 3,4, berichtete Professor Dr. Ludwig Gortner von der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin des Saarlandes in Homburg/Saar. Dabei hatten die Studienautoren bereits zahlreiche...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.