Späten Natrium-Einstrom hemmen verschafft dem Myokard Luft

Autor: Sonja Böhm, Foto: BilderBox

Nur vier von zehn Patienten mit Angina-pectoris-Symptomen haben auch hämodynamisch relevante Stenosen. Bei den übrigen führen häufig mikrovaskuläre Veränderungen zur kardialen Ischämie. Doch auch diese können für die Prognose relevant sein.

„Die Angina pectoris ist Hauptsymptom einer kardialen Ischämie – unabhängig von der Ursache“, sagte Privatdozent Dr. Dirk Westermann von der Charité Berlin. Nur in etwa 40 % der Fälle sei die Ursache der pektanginösen Beschwerden eine obstruktive KHK. Und wenn die Engstelle per Koronarintervention oder Bypass-Operation beseitigt wird, entwickeln etwa 40 % der Patienten später erneut Angina-Symptome.

Vor allem bei Frauen oft mikrovaskulärer Schaden

Bei nicht wenigen Patienten, oft bei Frauen, finden sich laut Dr. Westermann mikrovaskuläre Veränderungen, etwa Koronarspasmen aufgrund einer endothelialen Dysfunktion, eine diastolische Herzfunktionsstörung mit erhöhter Wandspannung oder auch...

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