Spätestens 2007 droht ein riesiges Finanzloch

Autor: Karl H. Brückner

Im März will Ulla Schmidt eine Blaupause für die „große“ Krankenversicherungsreform vorlegen. Das tut auch Not. Denn ohne Änderung der Rahmenbedingungen spätestens im nächsten Jahr drohen die GKV-Finanzen völlig aus dem Ruder zu laufen.

Nachdem die rot-grüne Bundesrgierung eine grundlegende Finanzreform auf die lange Bank geschoben hatte, zeigt sich jetzt die Große Koalition wild entschlossen: Anfang 2007 soll das „große Reformgesetz“ in Kraft treten.

Absehbar ist: Nur noch im laufenden Jahr können die GKV-Finanzen ohne gravierende Beitragssatzsteigerungen und/oder gesetzliche Leistungs- und Honorarkürzungen bzw. Zwangspreissenkungen einigermaßen im Gleichgewicht gehalten werden. Ab 2007 wird dies kaum noch möglich sein. Die Streichung der Steuerzuschüsse des Bundes, der anhaltend stagnierende Arbeitsmarkt, nur geringfügig wachsende Löhne und der anhaltende Abgang einkommensstarker guter Risiken in die PKV drohen die GKV ab...

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