SPD will IGeL enge Bandagen anlegen

Gesundheitspolitik Autor: Cornelia Kolbeck

Thinkstock

Die SPD will die Individuellen Gesundheitsleis­tungen (IGeL) eindämmen. Das Erbringen von Leistungen auf Krankenversicherungskarte und IGeL am selben Tag wird verboten, so der Plan. Bei Überschreitung drohen Strafen bis hin zum Zulassungsentzug.

2010 erwirtschafteten niedergelassene Ärzte mit IGeL 1,5 Mrd. Euro Honorar – 500 Mio. Euro mehr als 2008. Der Markt wächst rasant. Dabei sind die Selbstzahlerleistungen, wie Bundestagsabgeordneter Professor Dr. Karl Lauterbach bei der Vorstellung der SPD-Idee erklärt, „für den Patienten teuer und im Einzelfall sogar medizinisch schädlich“. Als Beispiele führte der Mediziner die Colon-Hydro-Therapie, bei der von Darmblutungen berichtet wurde, sowie überflüssige PSA-Testungen an.

Knappe Arbeitszeit wird für IGeL noch dezimiert

IGeL seien zunehmend medizinisch umstritten, sagt der SPD-Politiker. Zudem werde trotz Ärztemangel in einigen Regionen von der eh schon knappen Arbeitszeit noch Zeit...

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