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Sport plus Gemüse schützen vor metabolischem Syndrom

Autor: Dr. Daniela Erhard

Die Kombination aus Sport und gesunder Ernährung senken das Risiko eines metabolischen Syndroms am stärksten. Die Kombination aus Sport und gesunder Ernährung senken das Risiko eines metabolischen Syndroms am stärksten. © iStock/Dash_med
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Moderater Sport und eine ausgewogene Ernährung schützen vor dem metabolischen Syndrom. Wohl dem, der beidem Rechnung tragen kann.

Für die Prävention des metabolischen Syndroms muss es am besten beides zugleich sein: sowohl regelmäßige Bewegung als auch gesunde Ernährung. Das legen Ergebnisse aus der Framingham-­Herz-Studie nahe.

Nur 28 % der 2379 Teilnehmer mittleren Alters (median 47 Jahre), deren Daten zur Auswertung kamen, erfüllten die USA-weit geltenden Kriterien für ausreichende körperliche Aktivität bei gleichzeitig gesundem Speiseplan: pro Woche mindestens 150 Minuten moderate Bewegung, dazu reichlich Obst und Gemüse. Bei denen, die so lebten, trat das metabolische Syndrom um 65 % seltener auf als bei Personen, die sich an keine der entsprechenden Empfehlungen hielten.

Weitere 47 % trieben entweder nur Sport, aßen aber nicht ausgewogen, oder sie achteten aufs Essen, bewegten sich aber zu wenig. Bei dieser Gruppe war die Stoffwechselstörung lediglich zu 51 % bzw. 33 % unwahrscheinlicher.

Der detaillierte Blick auf die 1562 Personen, die in ihrem fünften Lebensjahrzehnt kein metabolisches Syndrom aufwiesen, offenbarte: Fast jeder fünfte von ihnen entwickelte in den folgenden acht Jahren die ­Krankheit – wobei auch in dieser Situation ein gesunder Lebensstil zu schützen scheint. Wer sich an die Ratschläge hielt, senkte sein Risiko um 52 %. Sport oder gesundes Essen allein brachten es nur um 22–26 % runter.

Quelle: Lee J et al. J Am Heart Assoc 2021; 10: e019800; DOI: 10.1161/JAHA.120.019800


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