Sportresistenz bei Diabetes

Autor: Anja Braunwarth; Foto: fotolia, rangizzz

Typ-2-Diabetiker profitieren zum Teil kaum von sportlichen Aktivitäten. Neuere Studien deuten darauf hin, dass dabei nicht nur die Genetik, sondern auch die Epigenetik eine Rolle spielt.

Besserung im Glukosestoffwechsel, höhere Insulinsensitivität, oxidative Kapazität und Mitochondriendichte in der Muskulatur – das sind zentrale positive Auswirkungen von (überwachtem) Sport beim Typ-2-Diabetiker. Doch bei etwa 15–20 % der Zuckerkranken „versagen“ die körperlichen Aktivitäten. Eine jüngere Metaanalyse ergab, dass es in einigen Fällen sogar zu einer Verschlechterung mancher Parameter wie HDL-Cholesterin, Triglyzeride und Insulin und Blutdruck kommt.

Klassische Studien zur Genetik zeigten, dass die Reaktionen auf Sport zum großen Teil hereditär bedingt sind. In Genomuntersuchungen an mehr als 400 Probanden vor und nach 20-wöchigem aerobem Training fanden sich spezifische Loci,...

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