Spray und Nadel an den Triggerpunkt

Autor: MW

Bei Patienten mit chronischen Schmerzen steckt zu etwa 85 % ein myofasziales Schmerzsyndrom dahinter. Zentrale Bedeutung haben sowohl bei der Diagnose wie auch für die Therapie die Triggerpunkte in der Muskulatur.

 

Definitionsgemäß hat man es beim myofaszialen Schmerzsyndrom (MSS) mit Schmerzen des Bewegungsapparates zu tun, die weder vom Periost oder Gelenk noch von manifesten Muskelerkrankungen herrühren. Wichtigstes klinisches Zeichen sind dabei so genannte Triggerpunkte (s. Kasten). Sie entstehen vermutlich durch Überbelastung, z.B. bei Fehlhaltungen, gleichförmigen Bewegungsabläufen wie Fließbandarbeit oder Schreibmachinenschreiben, Makrotraumen (z.B. schwerem Heben) oder Nervenläsionen, schreibt Professor Dr. Dieter Pongratz vom Friedrich-Baur-Institut der Neurologischen Universitätsklinik München.

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