Spucken, Durchfall, Hautsymptome: Hat der Säugling eine Allergie?

Autor: Dr. Anja Braunwarth Foto: thinkstock

Der eine Säugling trinkt schlecht und spuckt häufig, der andere leidet an blutigen Diarrhöen. Hinter diesen Symptomen kann eine Nahrungsmittelallergie stecken. Häufigster Auslöser ist Kuhmilch, aber auch Soja und Reis kommen in Betracht.

Die meisten Nahrungsmittelallergien im Säuglingsalter sind nicht IgE-vermittelt. Dies kann die Diagnostik erheblich erschweren, denn IgE-Bestimmung und RAST bleiben negativ.

Nahrungsmittelalergie mit Stufendiagnostik aufspüren

Bei entsprechendem Verdacht sollte man daher zunächst eine sorgfältige Anamnese erheben und die Eltern ein Ernährungs- und Symptomprotokoll führen lassen, erklärte Dr. Stephan Buderus von der Abteilung für Kinder- und Jugendmedizin am St. Marien-Hospital in Bonn. Für die Differenzialdiagnostik im Labor bieten sich folgende Parameter an: 

  •  Blutbild mit Differenzialblutbild (Lässt sich eine Eosinophilie nachweisen?)

  •  IgE, spez. IgE

  •  Entzündungsparameter (auch im Stuhl)

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