Stationen der Trauer

Autor: Marlies Michaelis

Wer einen nahen Angehörigen verliert, der trauert. Für diese Trauer haben Wissenschaftler eine Abfolge entwickelt, die nun erstmals auch empirisch getestet wurde. Und die Empirie zeigte: Nicht Unglaube sondern Akzeptanz war die am häufigsten geäußerte Regung.

War der Tod in vergangenen Jahrhunderten noch ein ständiger Begleiter, so ist er heute zu einer Ausnahmesituation, zu einem zunächst unbegreiflichen Ereignis geworden.

Die Trauer verläuft laut einer Stadieneinteilung US-amerikanischer Wissenschaftler in fünf Stadien: Zunächst steht der Unglaube im Vordergrund, das es-nicht-wahrhaben-wollen. Darauf folgt eine Phase des Sehnens, dann kommt der Ärger - das es so ist wie es ist, das die geliebte Person nicht mehr da ist. Dann eine Phase der Depression. Während aller dieser Phasen, so dachte man, wächst ständig die Akzeptanz, bis sie schließlich nach verklingen der depressiven Phase zum Schlussstein der Trauer wird.

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