Steht jede dritte Facharztpraxis vor dem Aus?

Autor: kol

Von 1991 bis 2001 sind die Klinikkosten um 41,5 % gewachsen. Immer mehr Fälle wurden stationär behandelt, die Zahl der Ärzte stieg stetig an. Die Kassen möchten aber, dass mehr Patienten ambulant statt stationär versorgt werden.

Doch die Krankenhäuser verspüren "nur eine geringe Motivation, statt der stationären eine ambulante Behandlung vorzuschlagen, da damit in der Regel die völlige Abwanderung der Patienten einhergeht". Das schreiben die Gesundheitsökonomen Professor Dr. KARL W. LAUTERBACH und Dr. MARKUS LÜNGEN von der Universität Köln im Krankenhaus-Report 2003 (Verlag Schattauer, Stuttgart). Zudem fehlten die finanziellen Anreize. So hat eine Studie an einer Hochschulklinik gezeigt, dass 23 % der maximal drei Tage liegenden Patienten in der Augenheilkunde und der Kardiologie durchaus ambulant behandelt werden können. In über der Hälfte der Fälle sei jedoch die Poliklinikpauschale als unwirtschaftlich angesehen...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.