Sternalhaut und Axilla verraten bei Senioren die Dehydratation

Autor: Dr. Dorothea Ranft, Foto: thinkstock

Eine Dehydratation bleibt bei alten Menschen leider oft unbemerkt. Durstgefühl, trockene Zunge, Hb-Anstieg – auf diese Zeichen ist im geriatrischen Patientengut kein Verlass. Ein Spezialist erläutert, wie Sie den Flüssigkeitsmangel erkennen und welche Therapie in der Praxis greift.

Geltende Vorgaben hinsichtlich der täglichen Flüssigkeitszufuhr liefern klare Richtwerte: Erwachsene sollten täglich etwa 30 ml/kg Körpergewicht trinken, bei Fieber rechnet man pro Grad 10 ml/kg KG mehr. Allerdings haben vor allem ältere Menschen oft Probleme mit der Flüssigkeitszufuhr – 27 % der über 85-Jährigen schaffen nicht einmal einen Liter täglich.

Als Grund dafür nennen viele mangelndes Durstgefühl. Andere wollen Toilettengänge vermeiden, die nicht selten iatrogen mitverursacht sind: Schließlich nehmen zwei Drittel der "Oldies" mindestens ein Diuretikum ein, so Dr. Rolf Schaefer vom Marienkrankenhaus Bergisch Gladbach.

Müdigkeit und Übelkeit statt Durstsymptomatik

Der Nachweis...

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