Steuerzahler trägt Schuld für Softwarefehler und Steuerberater

Autor: RA Florian Gritschneder

Wer Steuer-Software oder Steuerberater für Fehler in der Einkommenssteuererklärung verantwortlich macht, hat wenig Chancen.

Steuerzahler S. hatte die Einkommensteuererklärung 2008 per Computer erstellt, mit handelsüblicher Software. 2010 beantragte der Mann, den Steuerbescheid vom Herbst 2009 zu seinen Gunsten zu ändern: Er habe in der Steuererklärung 2008 Kinderbetreuungskosten von ca. 4.000 Euro nicht angegeben. Die Steuervorschriften seien so verwirrend ... ihm sei nicht klar gewesen, dass er diese Kosten absetzen könne.

Das Finanzamt ließ ihn abblitzen: Unwissen sei keine Entschuldigung. Angesichts der „Anlage Kind“ und den Erläuterungen zur Steuererklärung könne jeder Steuerpflichtige darüber Bescheid wissen. Auch Fachunkundige könnten sich da informieren.

Durch die Abfuhr ließ sich S nicht entmutigen. Er...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.