Stoma-Komplikationen rechtzeitig aufspüren

Autor: MW

Bei der Betreuung von Stomaträgern ist häufig der Hausarzt gefragt, denn er kann dem Patienten durch rechtzeitige Intervention ernste Komplikationen ersparen. Experten erläuterten auf einer Informationsveranstaltung der Selbsthilfegruppe ILCO, was dabei besonders zu beachten ist.

Zirka 100 000 Patienten leben in Deutschland mit einem künstlichen Darmausgang, und jährlich kommen 8000 bis 10 000 neue Stoma-Träger hinzu. Die häufigste Stomaanlage ist die endständige Sigmastomie nach Mastdarmentfernung bei Rektumkarzinom. An zweiter Stelle steht die Ileostomie, die bei operativer Entfernung des gesamten Dickdarms, z.B. bei Colitis ulcerosa, Morbus Crohn oder familiärer Polyposis, notwendig wird. Typische Spätkomplikationen entwickeln sich bei Stomaträgern oft erst mehrere Jahre nach der Operation und sollten auch vom Hausarzt erkannt werden, forderte der Chirurg Dr. Wasilij Slisow von der Robert-Rössle-Klinik Berlin.

Retraktion fordert neues Stoma

Sehr häufig sieht man...

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