Streichungen bei künstlicher Nahrung für Schwerstkranke

Autor: AFP

Gesundheitsverbände haben die geplanten Kürzungen bei der Versorgung von Schwerstkranken kritisiert. Der Diätverband, der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) und der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) forderten am Montag in Berlin vom Bundesgesundheitsministerium, Streichungen bei der Erstattung von künstlicher Trink- und Sondennahrung für Schwerstkranke zu beanstanden. Von den Kürzungen sind zum Beispiel Krebskranke betroffen, die zu Hause oder in Heimen gepflegt und künstlich ernährt werden.

Der entsprechende Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses von Ärzteschaft und gesetzlichen Krankenkassen enthalte gravierende Fehler, kritisierten die Verbände in einer gemeinsamen Erklärung. Die am 15. Februar beschlossene Neufassung der Arzneimittelrichtlinien schieße "weit über das Ziel hinaus". Die neuen Vorschriften träten in Kraft, falls das Bundesgesundheitsministerium in den kommenden acht Wochen keine Einwände erhebe, warnten sie.

"Statt den Ärzten eine praktikable Entscheidungshilfe bei der Verordnung von Trink- und Sondennahrung in der ambulanten oder Heim-Versorgung zu bieten, werden sie nun mit einem bürokratischen Monstrum konfrontiert", erklärte der Geschäftsführer des...

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