Strengere Kriterien beim Mitralklappenprolaps

Autor: AW/CG

Beim Mitralprolaps hat sich in den letzten Jahren einiges geändert. Die verbreitete Vorstellung, das Klappenproblem stehe mit Brustschmerz oder vegetativer Dysfunktion in Verbindung, erwies sich als Irrtum. Zudem haben sich die echokardiographischen Diagnosekriterien geändert.

Dem Mitralklappenprolaps liegt eine unklare Bindegewebserkrankung zugrunde, schreiben Privatdozent Dr. Michel Zuber, Kardiologie des Kantonsspitals Luzern, und Mitarbeiter im „Schweizerischen Medizin-Forum“. Die degenerierten Segel wölben sich in den linken Vorhof; nach und nach resultiert eine Schließunfähigkeit der Klappe bis zur Mitralinsuffizienz. Bei der Auskultation fällt ein systolischer Klick mit anschließendem Mitralgeräusch auf – je ausgeprägter die Insuffizienz, umso früher in der Systole beginnt das Geräusch.

Prävalenz nur noch 1 bis 2 %

Die Diagnose eines Mitralklappenprolaps wird heute aufgrund von Auskultations- und Ultraschallbefund gestellt. Neue echokardiographische...

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