Stress bricht gesunder Frau das Herz

Autor: CG

Vielleicht doch nicht so rar wie immer gedacht ist das „Broken-Heart-Syndrom“: der Tod von Herzmuskelzellen als Folge von Angst, Trauer oder anderer emotionaler Belastung. Kollegen der Universität Rostock berichten über eine Fallserie.

Es handelt sich um sechs weibliche Patienten, die mit akuter Angina pectoris sowie elektrokardio-<forced-line-break />graphischen und serologischen Infarktzeichen in die Klinik kamen. Bei keiner der Frauen ließ sich eine verantwortliche Koronarstenose nachweisen, wohl aber eine ausgeprägte Wandbewegungsstörung des Herzens. Vorausgegangen war in allen Fällen starker emotionaler Stress. So hatte man zwei Frauen knapp vor dem Ertrinkungstod aus der Ostsee gerettet, eine andere war Opfer eines bewaffneten Raubüberfalls. Auch die übrigen drei Patientinnen hatten schwere physische und psychisch-emotionale Belastungen durchlebt.

Katecholamine viel <forced-line-break />höher als beim Infarkt

Bei allen...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.