Studie: Gegengift hilft bei Knollenblätterpilzvergiftungen

Autor: Pressemitteilung

Todesfälle nach Vergiftungen mit dem Knollenblätterpilz sind in den letzten Jahren seltener geworden. Auch die Zahl der Menschen, denen nur noch durch eine Lebertransplantation geholfen werden kann, ist zurückgegangen. Experten führen dies in der Fachzeitschrift "DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift" (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2008) auf die Behandlung mit einem Medikament zurück, das die Leber vor den Wirkungen des Giftes schützt.

 

Der Grüne Knollenblätterpilz (Amanita phalloides) wächst von Juni bis Oktober in Misch- und Laubwäldern und kann leicht mit Champignonarten verwechselt werden. Nach der Aufnahme aus dem Darm dringen seine Gifte, die Amanitine, in die Leberzellen ein und zerstören sie. Alle Patienten müssen sofort in der Klinik behandelt werden, wo neben der Entfernung der Pilzmahlzeit aus Magen und Darm heute zumeist eine Behandlung mit Silibinin durchgeführt wird. Das aus den Früchten der Mariendistel (Silybum marianum) gewonnene Gegengift hat eine dreifache Wirkung, berichtet Dr. Martin Ganzert von der toxikologischen Abteilung des Klinikums rechts der Isar in München: Silibinin blockiere den Transport...

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