Studie: Patienten tragen zukünftig rund ein Drittel der Gesundheitskosten

Autor: AFP

Zukünftig müssen Patienten für ihre Gesundheit tiefer in die Tasche greifen: Statt wie bisher 12 Prozent werden Patienten künftig rund 30 Prozent der Gesundheitskosten tragen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young, die am 23. Februar in Berlin vorgestellt wurde.

In Zukunft werde nur noch eine Grundversorgung durch die Krankenversicherung abgedeckt sein, so die Studie. Für alle weiteren Leistungen müssten die Patienten selbst aufkommen. Die Ausgaben für die Gesundheitsversorgung insgesamt steigen laut Studie bis 2020 von derzeit 234 Milliarden Euro auf rund 500 Milliarden Euro.

Einen weiteren bedeutenden Umbruch macht die Studie im Krankenhaussektor aus: Der medizinische Fortschritt und wirtschaftlicher Druck werden in Deutschland zu einer Schließungswelle bei Krankenhäusern führen. Bis 2020 müsse etwa jedes vierte der rund 2000 Krankenhäuser schließen. Private Gesundheitszentren hingegen würden deutlich wachsen. Auch das Dienstleistungsangebot der...

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