Suizidrisiko: Entwarnung für SSRI

Autor: Dr. med. Dorothea Ranft, Foto: thinkstock

Serotonin-Wiederaufnahmehemmer wie Paroxetin und Citalopram erhöhen das Suizidrisiko bei Kindern und Jugendlichen nicht stärker als Fluoxetin. So das Ergebnis einer aktuellen Studie.

Bisher galt die Anwendung von SSRI1 und SNRI2 bei Kindern und Jugendlichen wegen der evtl. vermehrten Suizidgefahr als umstritten. US-Forscher initiierten deswegen eine große retrospektive Kohortenstudie. Sie verglichen die SSRI Sertralin, Paroxetin, Citalopram und Escitalopram sowie den SNRI Venlafaxin mit dem als weniger riskant geltenden SSRI Fluoxetin. Die Probanden, fast 37 000 Kinder im Alter von sechs bis 18 Jahren, wurden zwischen 1995 und 2006 erstmals damit behandelt.

Erhöhtes Suizidrisiko nur bei Kombination mehrerer Antidepressiva

Während der Therapie unternahmen 419 Teilnehmer einen Suizidversuch, der in vier Fällen tödlich endete. Für die einzelnen Antidepressiva errechnete...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.