Synkopen: Schulung und Lebensstilintervention senken Rezidivrate deutlich

Autor: Dr. Sascha Bock

Zu den gängigsten Gegenmanövern bei Prodromi einer Synkope gehört neben „Faust machen“ und „überkreuzte Beine zusammenpressen“ auch, die Armmuskeln anzuspannen. © MT-Archiv

Während kar­diale Synkopen immer Gefahr bedeuten, kann man orthostatische oder reflektorische Ereignisse schon entspannter angehen. Mitunter genügt ein einmaliges Gespräch mit den Patienten und die Rezidive nehmen ab. Wichtig ist vor allem die ausführliche Schulung.

Nach der diagnostischen Eva­luation lässt sich die Ohnmacht eines Patienten bes­tenfalls einer der folgenden drei Gruppen zuordnen:

  • Reflexsynkope bzw. orthostatische Intoleranz
  • kardiale Synkope (Arrhythmien oder strukturelle Herzkrankheit)
  • unklare Genese (vermutlich arrhythmogen) und hohes Risiko für plötzlichen Herztod

Steckt eine kardiale Ursache hinter dem Kollaps, dreht sich die Behandlung um die Grunderkrankung. Ein Herztodrisiko verlangt womöglich nach einer Defiimplantation. Bei reflex- oder orthostatisch bedingten Synkopen hingegen sieht die Sache nach der neuen ESC-Leitlinie1 weniger eindeutig aus. „Die gute Nachricht ist, dass es therapeutisch mehr um Schulungen und...

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