T-Shirt schützt nicht vor Sonnenbrand

Autor: Carola Gessner

Viele Menschen wähnen sich beim UV-Schutz in falscher Sicherheit. Selbst im Auto oder im leichten T-Shirt droht Sonnenbrand. Hautärzte raten besonders empfindlichen Personen, sich durch spezielle Textilien und Fensterfolien zu schützen.

Einer dieser ungeahnt UV-intensiven Orte ist der Schatten: Hier sind immer noch 30 bis 50 Prozent der Sonnenstrahlung vorhanden, wie Thilo Gambichler vom St. Josef Hospital Bochum in der Fachzeitschrift Aktuelle Dermatologie (2007, 33: 17-25) berichtet.

Dürftigen Schutz bieten auch normale Fensterscheiben, denn sie absorbieren nur den UVB-Anteil. Klare Autofensterscheiben lassen zwei Drittel der UVA-Strahlung durch, grau laminiertes Glas hingegen unter einem Hundertstel. Juckende Bläschen oder Rötungen können bereits auftreten, wenn empfindliche Naturen nur 30 Minuten hinter klarem Glas sitzen. Für diese Personen empfiehlt der Dermatologe dringend UV-absorbierende Fensterfolien.

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