T2-low-Asthma: Auch Helicobacter pylori lässt sich therapeutisch nutzen

Autor: Manuela Arand

Mit Helicobacter pylori infizierte Kinder entwickeln seltener ein Asthma bronchiale. © iStock/JuSun

Endlich kommt auch beim T2-low-Asthma Bewegung in die Therapie. Mit einer ganzen Reihe neuer Konzepte wollen Forscher diesem heterogenen Krankheitsbild zu Leibe rücken. Helicobacter pylori könnte dabei eine Heldenrolle übernehmen.

Von den rund 330 Millionen Asthmakranken weltweit sind 90 % mit den üblichen inhalativen Therapien gut behandelt. Nur etwa 10 % haben ein schweres Asthma bronchiale. Sie verursachen aber die Hälfte der Kosten, die für das Management der Atemwegserkrankung anfallen.

Auf molekularbiologischer Ebene lassen sich grob zwei Endotypen unterscheiden: Das T2-high-Asthma ist mittlerweile gut charakterisiert. Die Schlüsselzytokine sind Interleukin(IL)-4, IL-5 und IL-13. Außerdem finden sich oft vermehrt Eosinophile in Blut und Sputum und/oder ein hohes IgE. Entsprechend stützt sich die Therapie bei schwerem, gegen die Basistherapie refraktärem T2-high-Asthma auf Biologika gegen IgE, IL-5 und...

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