Tablettensucht vom Hausarzt verordnet?

Autor: Dr. Elisabeth Nolde

In Hausarztpraxen werden regelmäßig potenziell suchterzeugende Substanzen verordnet. Zu Recht? 380 Kollegen wurden dazu befragt, 15 gewährten Einblick.

Eine 52-jährige Frau bekam zusätzlich zu einem hochpotenten Neuroleptikum und einem Antidepressivum regelmäßig Lorazepam und Flunitrazepam. Derart problematische Verordnungen von Substanzen mit Abhängigkeitspotenzial standen in einer Studie auf dem Prüfstand: Ein Allgemeinmediziner und ein Psychiater sollten die Verschreibungen von hausärztlich tätigen Kollegen beurteilen.

Psychiater gegenüber Medikamenten mit Suchtgefahr viel kritischer

Im Falle der 52-Jährigen fand der hinzugezogene Allgemeinarzt die Medikation gerechtfertigt: Aufgrund der Schwere der Diagnose (Psychose) vermutete er, dass die Patientin nicht auf eine starke Anxioloyse und Sedierung verzichten könne. Der Psychiater sah...

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