Telemedizin: Die finanziellen Anreize fehlen, die Technik ist komplex

Gesundheitspolitik Autor: Ruth Bahners

thinkstock

In Deutschland fehlen finanzielle Anreize für die Praxen, um die Telemedizin entsprechend ihrer Möglichkeiten in die Fläche zu bringen. Darin waren sich die Experten auf einem Forum zur Telemedizin einig.

Gegenwärtig werde Telemedizin wie ein „Flickenteppich“ im Rahmen von Modellvorhaben oder von Verträgen der Integrierten Versorgung eingesetzt, berichtete Marlis Bredehorst, Staatssekretärin im NRW-Gesundheitsministerium. In Ostwestfalen z.B. bestehe ein Potenzial von 250 000 Patientinnen und Patienten mit chronischen Erkrankungen.


Gerade mal 3000 Patienten werden in einem Modellversuchs telemedizinisch betreut. Der einrichtungsübergreifende Einsatz scheitere regelmäßig an Finanzierungsfragen im ambulanten Bereich. Ihre Forderung: EBM-Ziffern für den Einsatz von Telemedizin in den Praxen.

EBM: „Bewertungsausschuss muss endlich entscheiden“

Die Entwicklung solcher Gebührenordnungsziffern...

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