Teriflunomid blockiert Lymphozyten selektiv

Autor: Christine Vetter, Foto: thinkstock

Bei der Behandlung der Multiplen Sklerose stehen Neuerungen ins Haus, wobei vor allem innovative orale Wirkstoffe als Hoffnungsträger gelten. Dazu gehört Teriflunomid. Die Substanz bewirkt offenbar eine quasi selektive Immunsuppression.

In Phase-III-Studien senkte Teriflunomid signifikant die jährliche Schubrate und es reduzierte außerdem das Risiko einer Behinderungsprogression um mehr als 30 %, berichtete Privatdozent Dr. Ralf Linker von der Universität Erlangen. Auch die Zahl neuer Läsionen in der Magnetresonanztomographie sowie die Gesamtläsionslast werden durch die einmal täglich einzunehmende, gut verträgliche Substanz signifikant gemindert.


Für die anhaltende Wirksamkeit sowie die Sicherheit sprechen die Langzeitdaten aus den Phase-II-Studien. „Wir überblicken die Anwendung über etwa neun Jahre“, betonte Dr. Linker. Die Krankheitsaktivität blieb ...

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