Thalassotherapie – Gesundheit und Schönheit aus dem Meer

Autor: Dr. Beatrice Wagner

Eine frische Brise um die Nase, die Luft schmeckt salzig. Und dann eintauchen in die frische Brandung, das Seewasser prickelt am Körper: Instinktiv spürt der Mensch, dass Meeresklima und Salzwasser guttun. Werden diese positiven Reizfaktoren als Kur eingesetzt, bezeichnet man das als „Thalassotherapie“.

Bereits vom griechischen Arzt Hippokrates, der um das Jahr 400 vor Christus lebte, gibt es Schriften zur Behandlung von Rheuma und Ischias mit Meerwasser. So leitet sich dann auch der Name der Thalassotherapie von den griechischen Wörtern „Thalassa“ für Meer und „therapeia“ für Pflege ab. Aber auch die alten Römer haben sich einen Namen mit ihren großen Badeanlagen erworben, die zum Teil mit Meerwasser gespeist wurden. Um 1750 begründete dann der englische Arzt Richard Russel die Meeresheilkunde, sodass in Folge zahlreiche Seebäder erbaut wurden.

Das erste deutsche Ostseebad wurde 1793 in Heiligendamm gegründet: Professor Samuel Gottlieb Vogel wusste um die Nützlichkeit von Seeheilbädern und...

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