The winner is, aber lesen Sie selbst ...

Autor: ko

Je höher der Ruhepuls eines Herzinsuffizienten, desto schneller verstirbt er. Steigt die Ruhefrequenz gar über 100/Minute, verlangen amerikanische Lebensversicherer exorbitante Prämienaufschläge, weil Ihnen das Risiko sonst das Geschäft verderben würde. Kein Wunder, denn bekanntlich ist eine Herzinsuffizienz lebensbedrohlicher als ein maligner Tumor und der Ruhepuls ein einfacher und guter Prädiktor des nahenden Todes. Im Gegenschluss brachte PROF. DR. MARTIN WEHLING, Universität Heidelberg, die wichtige Erkenntnis auf den Punkt, dass Betablocker schon mit ihrer Frequenzsenkung Gutes bewirken. Aber Betablocker ist nicht gleich Betablocker, und es gibt nur einen Preis. Wer also bekommt ihn?

Die oben beschriebene lebensverlängernde Erkenntnis hat allerdings in die Praxen bislang kaum Einzug gehalten: Nur 15% erhalten einen Betablocker, es bräuchten ihn 5- bis 6mal so viele Patienten. Darauf wies PROF. DR. DIRK BEUCKELMANN, Universitätsklinik Köln, bei der Verleihung des Robert-Koch-Preises für herausragende Medikamente an die Firma Hoffmann-La Roche für Dilatrendxae (Carvedilol) im Rahmen der 68. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie hin.

Wie es dazu kam

Carvedilol wirkt als nicht selektiver Betablocker über eine zusätzliche Blockade der Alpha-1-Rezeptoren gefäßerweiternd. Die Substanz erhielt ferner als erster Betablocker die Zulassung in der Indikation...

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