Anzeige

Arthroseschmerz Therapie der Gelenkerkrankung ist weiterhin schwierig

Autor: Dr. Dorothea Ranft

Ausgeprägte beidseitige Gonarthrose mit Knorpelverlust bei einem 87-jährigen Patienten. Ausgeprägte beidseitige Gonarthrose mit Knorpelverlust bei einem 87-jährigen Patienten. © Science Photo Library/Marazzi, Dr. P.

Die Behandlung der Arthrose fußt auf Gewichtsreduktion, Training, NSAR und Opioiden. Doch wie werden aktuell Optionen wie intraartikuläre Injektionen von Glukokortikoiden bzw. Hyaluronsäure und Nahrungsergänzungsmittel eingestuft und was bringen die medikamentösen Hoffnungsträger?

Ein entscheidender Risikofaktor für die Entwicklung einer Arthrose ist das Alter. Mit zunehmenden Lebensjahren verringert sich nicht nur die Dicke des Knorpels, auch seine Zusammensetzung ändert sich. Von Bedeutung sind zudem unphysiologische Belastungen durch Fehlstellungen wie eine Valgus­deformität im Kniegelenk. Der Faktor Übergewicht, wirkt sowohl über die mechanische Belastung deletär als auch über die hormonelle Aktivität des Fettgewebes. Außerdem sezernieren die Adipozyten proinflam­matorische Zytokine wie Interleukin-6 und Tumornekrosefaktor.

Bei Arthrose im Hüft- oder Kniegelenk kann bereits eine Gewichtsabnahme um 5 % die Schmerzen merklich lindern und die Beweglichkeit erhöhen.…

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an online@medical-tribune.de.
Anzeige