Therapie für Hypochonder

Autor: Maria Weiß

Ob Magen, Darm oder Herz – nicht wenige Patienten leiden unter unangemessener Angst vor schweren Krankheiten. Mit Verhaltenstherapie kann man die Angst lindern.

Man geht davon aus, dass 10 bis 20 % aller stationären Patienten an übersteigerter Angst vor Krankheiten leiden, die häufig unnötige Untersuchungen nach sich zieht. Ob sich die Hypochondrie wie andere Angststörungen mit der Verhaltenstherapie in den Griff bekommen lässt, prüften britische Kollegen nun in einer Studie.


Von fast 30 000 gescreenten Patienten aus verschiedenen Fachkliniken erfüllten 444 die Kriterien für Hypochondrie. Dabei war es kein Ausschlusskriterium, wenn zusätzlich eine bereits vorher bekannte organische Erkrankung bestand. 219 Patienten wurden einer angepassten Verhaltenstherapie zugeteilt, der Rest erhielt die Standardtherapie.


Die Verhaltenstherapie umfasste fünf...

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