Thrombose ließ Teenager krampfen

Autor: MW

Ein 16-jähriges - bislang gesundes - Mädchen gab diagnostisch Rätsel auf. Sie wurde somnolent und desorientiert von der Mutter ins Krankenhaus gebracht, wo sie einen Grand-Mal-Anfall entwickelte. Zuerst dachte man an Drogenmissbrauch oder primäre Epilepsie.

Schon in den drei Monaten zuvor hatte der Teenager häufig über rechtsseitige Kopfschmerzen geklagt, die als Migräne interpretiert wurden. Ein vom Hausarzt verordnetes Schädel-MRT brachte einen unauffälligen Befund.

Bei Krankenhausaufnahme war die Patientin somnolent und gab unverständliche Laute von sich, berichtet Dr. Teslim Fidanoglu im "Schweizer Medizinischen Forum". Sie wies aber weder Fieber noch Meningismus auf, Babinski-Reflexe waren beidseits negativ und auch ein Drogen-Sreening im Urin ergab keinen Befund. Die Laborbefunde waren bis auf eine leichte CRP- und CK-Erhöhung normal.

Noch auf der Notaufnahme entwickelte das junge Mädchen einen Grand-Mal-Anfall, der nach der Gabe von 1...

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