Thrombose-Prophylaxe bald zum Schlucken statt Spritzen!

Autor: AB

Das tägliche Spritzen eines niedermolekularen Heparins gilt in Deutschland heute als der Standard in der postoperativen Thromboembolieprophylaxe. Mit oralen direkten Thrombininhibitoren wie Dabigatran ist der nächste Fortschritt in Sicht.

Ein besonders hohes Risiko für tiefe Venenthrombosen tragen Pa-<forced-line-break />tienten während und nach Knie- oder Hüftendoprothesenoperation. Ohne Prophylaxe würde ein solches Ereignis in 40 bis 60<nonbreaking-space />% eintreten. Um eine Thromboembolie zu verhüten, muss der Patient früh, d.h. am Tag nach der Operation, mobilisiert werden und erhält Kompres-<forced-line-break />sionsstrümpfe. Dazu kommt die medikamentöse Prophylaxe, für die zu über 90<nonbreaking-space />% niedermolekulare Heparine eingesetzt werden. Zu den Nachteilen dieser Medikation gehören die parenterale Gabe, die Bildung von subkutanen Hämatomen („Landkartenmuster auf dem Bauch“), das Risiko für lokale...

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