Thrombozyten-Hemmung beim akuten Koronarsyndrom

Autor: Prof. Dr. Christoph Bode

Gastautor Prof. Dr. Christoph Bode von der Abteilung Innere Medizin III, Universitätsklinikum Freiburg, klärt über Clopidogrel und ASS auf. Wann ist welches Medikament angesagt?

Dauerhafte Plättchenhemmung bedeutet für Patienten nach akutem Koronarsyndrom verbessertes Überleben und Schutz vor Herzinfarkt. Doch wann soll man die Standardtherapie mit Acetylsalicylsäure durch Clopidogrel ersetzen und wann beide Thrombozytenaggregationshemmer kombinieren?

Schon Ende der 80er-Jahre hat sich Acetylsalicylsäure (ASS) als Standardtherapeutikum bei der Primär- und Sekundärprophylaxe kardiovaskulärer Ereignisse etabliert. Bei der Low-Dose-Therapie überwiegt der Nutzen das Risiko (z.B. für Magendarmblutungen) bei weitem. Nach akutem Koronarsyndrom sollten Patienten täglich 75 – 100 mg einnehmen.

Seit einigen Jahren steht mit den Thienopyridinen eine Substanzklasse zur Verfügung,...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.