Thyronajod hilft beim Kropf

Autor: Sonja Böhm

„Ich hatte schon länger das Gefühl, dass etwas nicht stimmt – ich war einfach aus dem Gleichgewicht“. Doch erst als Susanne K. beim Gesundheits-Check dem Arzt von ihrem „Bauchgefühl“ berichtet und zur Sprache kommt, dass ihre Mutter an der Schilddrüse operiert wurde und eine 80-jährige Tante diesen typischen Kropf hat, wird sie genauer untersucht. Das Ergebnis: Die Schilddrüse ist vergrößert, und es haben sich mehrere Knoten gebildet.

Schon mit Anfang 20, so erinnert sich die heute 43-Jährige, fing es mit dem Kropf an. Auf Anraten des Arztes hatte sie damals etwas mehr auf ihre Jodzufuhr geachtet, öfter Seefisch gegessen und nur noch jodhaltiges Speisesalz gekauft. „Das war grundsätzlich richtig“, sagt die Schilddrüsen-Expertin Professor Dr. Petra Schumm-Draeger aus München: „Ausreichend Jod in der Nahrung kann helfen, einem Kropf vorzubeugen.“ Dieser entsteht nämlich vor allem dann, wenn die Schilddrüse mit zu wenig Jod versorgt wird. Das Spurenelement wird benötigt, um die lebenswichtigen Schilddrüsenhormone zu produzieren. Fehlt das Jod, versucht die Schilddrüse, dies durch übermäßiges Wachstum auszugleichen, und es...

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