Tief durchatmen bald möglich?

Autor: AFP

Die Zahl vorzeitiger Todesfälle durch Feinstaub und Ozon in der Atemluft soll in der EU bis zum Jahr 2020 deutlich gesenkt werden. Das sieht eine Strategie zur Verbesserung der Luftqualität vor, die die EU-Kommission am 21. September in Brüssel verabschiedete.

Demnach soll die Zahl der Opfer von 370.000 jährlich im Jahr 2000 bis Ende des kommenden Jahrzehnts auf 230.000 zurückgehen. Zugleich soll die Feinstaub-Richtlinie flexibler angewendet werden, was den Staaten mehr Spielraum bei der Umsetzung der EU-Vorgaben einräumen würde.

Strategie spart auch Geld
Der Nutzen der Strategie für die Gesundheit, der sich in weniger Todes- und Krankheitsfällen, weniger Krankenhausaufenthalten und einer erhöhten Arbeitsproduktivität ausdrücke, liege bei mindestens 42 Milliarden Euro jährlich. Dem stünden geschätzte Kosten von jährlich rund 7,1 Milliarden Euro für die Umsetzung der Kommissionsvorschläge gegenüber.

Auch Abgasgrenzwerte verschärfen
Für die Belastung...

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