Tiefschlaf für Affen und Giraffen

Autor: Dr. Rolf Spangenberg

Die Tierchirurgie hat sehr große Fortschritte gemacht. Das darf nicht weiter verwundern, denn praktisch alle Operationsverfahren für Menschen werden zunächst an Tieren erprobt. Bei der Narkose haben Tierärzte aber ein ganz spezielles Problem: Die ungeheure Vielgestaltigkeit ihrer Patienten!

Früher wurde eine Schlange, bevor sie auf den Op.-Tisch kam, einfach in den Kühlschrank gelegt, damit sich das dann kältestarre Reptil ohne Abwehrbewegungen operieren ließ. Dass die Schlange den Schmerz sehr wohl empfunden hat – darauf wurde damals einfach keine Rücksicht genommen. Die Narkose beim Tier soll wie beim Menschen sicher wirken, doch dem Patienten nicht schaden. Dazu gibt es für den Tierarzt eine ganze Reihe von Narkotika. Schon die Spanne der Tierarten, für die die „Schlafmittel“ geeignet sein müssen, reicht von den uns nahe stehenden Säugern über Vögel, Reptilien, Fische, Schlangen bis hin zu Spinnen. Innerhalb dieser verschiedenen Arten gibt es wiederum sehr große...

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