Tipps und Tricks für die Wundversorgung bei Kindern

Autor: Dr. Angelika Bischoff

Schließen, kleben oder verbinden klingt für Kinderohren deutlich weniger bedrohlich als Stiche oder Nähen. Schließen, kleben oder verbinden klingt für Kinderohren deutlich weniger bedrohlich als Stiche oder Nähen. © iStock/simoningate

Entspannte Atmosphäre, keine Hektik und im Idealfall die Eltern zur optimalen Positionierung bzw. eventuell notwendigen Fixation: Damit aus der Wundversorgung bei Kindern kein Trauma wird, bedarf es einer guten Umsetzung.

Bedecken Sie die Wunde nach orientierender Betrachtung vorerst mit einer Kochsalz- oder Polyhexanid-Longuette. Kann die Wunde ohne Allgemeinnarkose versorgt werden, kommt es in der Aufklärung von Kind und Eltern auf die richtige Wortwahl an, schreiben Dr. Cordula Scherer und Professor Dr. Steffen Berger vom Inselspital Bern.

Schließen, kleben oder verbinden klingt für Kinderohren deutlich weniger bedrohlich als Stiche oder Nähen. Sehr bewährt hat sich auch, das Kind während der Prozedur durch ein Video, ein Buch oder ein anderes Medium abzulenken. Bevor man die Wunde genau inspiziert, raten die Spezialisten zu einer schmerzfreien Oberflächenanästhesie mit LET-Gel (Lidocain, Epinephrin,...

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