Tod durch sieben Maggi-Flaschen

Autor: CG

Fast einen Liter Maggi hatte der 26-jährige, geistig retardierte Mann getrunken, als ihn seine Betreuer fanden. Die sieben Fläschchen trieben ihn in eine schwere Hypernatriämie ...

 

Seit das kochsalzinduzierte Erbrechen zur Behandlung von Vergiftungen wegen lebensgefährlicher Komplikationen out ist, kommen schwerste Hypernatriämien bei Erwachsenen nur noch selten vor. Die Therapie erfordert höchstes Fingerspitzengefühl, da auch eine zu rasche Korrektur der Elektrolytentgleisung den Patienten das Leben kosten kann, betonen Dr. Florian Eyer und Kollegen von der Technischen Universität München in der Zeitschrift „Intensivmedizin“.

Bei dem 26-Jährigen versuchte man zunächst mit Infusion von Glukoselösung und Furosemid das Serumnatrium von 170 mmol/l (normal bis 145 mmol/l) zu verdünnen. Als die Ärzte der Uniklinik ihn vier Stunden nach der Maggi-Ingestion übernahmen, war der...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.