Transparenz auf dem Milchmädchenkonto

Autor: Prof. Dr. Klaus Dieter Kossow

Pünktlich zum neuen Jahr soll das Versorgungsstrukturgesetz in Kraft treten. Es verspricht mehr Tranparenz im Gesundheitswesen. Was Prof. Dr. Klaus Dieter Kossow davon hält, erläutert er in seiner Kolumne.

Das Versorgungsstrukturgesetz, das am 1. Januar 2012 in Kraft treten soll, wird viele Paragrafen neu fassen. Mit Begründung ist es etwa 170 Seiten lang. Ein Anliegen des Gesetzgebers ist es, die Transparenz im Gesundheitswesen zu verbessern. Ob das mit dem Datenschutz vereinbar ist, wird man sorgfältig prüfen und ggf. vor dem Bundesverfassungsgericht klären müssen.


Abgeordnete der Regierungsfraktionen sind auf die Idee gekommen, die Krankenkassen zu verpflichten, dass sie ihren Versicherten im Internet mitteilen, was der Arzt für ihre Behandlung abgerechnet hat. Wie das im Einzelnen funktionieren soll, habe ich noch nicht herausgefunden. Sinnvoll wäre eine solche Transparenzmaßnahme, wenn...

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