Tremor-Patienten brauchen eine individualisierte Therapie

Autor: Manuela Arand, Foto: thinkstock

Tremor ist wahrscheinlich die häufigste Bewegungsstörung in der neurologischen Praxis. Der Ursache kommt man mit Anamnese und klinisch neurologischer Untersuchung meist rasch auf die Spur, doch die Therapie kann sich schwierig gestalten.

Bereits die Phänomenologie des Tremors – welche Körperregion? in Ruhe oder in Bewegung? Frequenz und Amplitude? – grenzt das differenzialdiagnostische Fenster ein, erklären Dr. Andreas Puschmann, Mayo Clinic Jacksonville, und Dr. Zbigniew Wszolek, Universität Lund.


Während bei der Parkinson-Erkrankung klassischerweise ein langsamer Ruhetremor mit einer Frequenz von 3 bis 5 Hz vorherrscht, „tickt“ der essenzielle Tremor schneller (5 bis 10 Hz) und der orthostatische Tremor noch schneller (12 bis 18 Hz). Die Überschneidungen sind allerdings zu groß, um daraus eine sichere Diagnose abzuleiten.

Bei jüngeren Tremor-Patienten den Morbus Wilson ausschließen

Wichtig: die Arznei- und...

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